Lippisches Bier
In einer der schönsten Brauereien Deutschlands - ist das Bierbrauen Frauensache. Am rande der schönen Stadt Detmold liegt die Privatbrauerei Strate ( 1863 gegründet ). Das Familienunternehmen wird in der 5. Generation von Renate, Friederike und Simone Strate geführt. Die Spezialität der Brauerei ist das Bier aus der umweltfreundlichen Bügelverschlussflasche - das weit bekannte Detmolder Pilsener.
Die Brauerei Strate bringt auch immer mal wieder besondere Biere auf den Markt wie z.B. das Detmolder Landbier, das Detmolder Weizen oder das Detmolder Kellerbier.
Weitere Infos finden Sie unter www.brauerei-strate.de
Lippischer Schütze
Echt Lemgoer Wacholder in einer besonderen Formflasche die einem Lippischen Soldaten nach empfunden ist.
Weitere Infos finden Sie unter www.schoettker-lemgo.de
Lemgoer Wacholder
Für den echten Lemgoer Wacholder von der Firma Schöttker werden ausschließlich handverlesene Wacholderbeeren verwendet.
Den würzigen Duft und die körperreiche Blume verdankt der Wacholder diesen hervorragenden Wacholderbeeren gepaart mit der Kunst des Destillateurs.
Der Echt Lemgoer Wacholder ist für Genießer einer kräftigen Blume bestimmt. Wegen seiner bekannt guten Eigenschaften wird der Lemgoer Wacholder von altersher sehr geschätzt.
Lippische Palme
Für Verwirrung kann der Name "Lippische Ananas" schon sorgen. Auf den ersten Blick klingt das Gericht wie eine Lippische Palme
Mit dem Begriff "Lippische Palme" ist wie kann es auch anders sein, der lippische Grünkohl gemeint.
Der Grünkohl wird um den Frühlingsanfang herum im Freiland vorgezogen. Mit den kühleren Tagen im Oktober bilden die Grünkohlpflanzen in der Krone eine feinkrausige Rosette, die nach den ersten Winterfrösten einen süßlichen Geschmack bekommt. Dann ist die richtige Erntezeit. Die Pflanzen können bis zum Frühjahr im Garten oder auf dem Feld verbleiben und werden nach Bedarf beerntet. Ist der Winter mild ist unter Umständen sogar eine zweite Ernte möglich.
Der Grünkohl hat sich im Laufe der Jahre zu einem lippischen Nationalgericht entwickelt.
Zutaten für 4 Personen:
1 große Dose Grünkohl (falls kein frischer zur Hand ist)
4 geräucherte Mettenden
1 Block geräucherter Bauchspeck (ca. 400gr)
2 lippische Kohlwürste
Optional, bei GROSSEM Hunger: Pro Person 1 Kassler-Kotlett
Kartoffeln für 4 Personen
1 Pckg. Graupen oder Hafergrütze
Salz, Pfeffer, Muskatnuß, 1 TL Zucker
Zubereitung:
Den Bauchspeck in dicke Scheiben schneiden und auf den Boden eines großen Topfes legen. Dann den Grünkohl und eine Tasse Wasser daraufgeben. Eine halbe Tasse Graupen oder Hafergrütze zu dem Grünkohl geben. Die Kohlwurst mit der Gabel etwas einstechen und dann auf den Grünkohl legen. Auch die Mettenden mit Gabel einstechen und dazu legen (evtl. noch Kasslerfleisch beigeben). Nun den Deckel schließen und das ganze bei mittlerer Temperatur ankochen lassen (ca. 60 Min. köcheln lassen). Ab und an durchrühren, damit sich das Fett aus dam Bauchspeck und den Würsten gut verteilt.
Den Grünkohl mit Salz, Pfeffer, etwas Muskatnuß und evtl. etwas Zucker abschmecken. Dazu reicht man Salzkartoffeln.
Lippische Ananas
Für Verwirrung kann der Name "Lippische Ananas" schon sorgen. Auf den ersten Blick klingt das Gericht wie eine leckere süße Nachspeise oder nach einem recht exotischen Hauptgericht. Nein, exotisch ist die "Lippische Ananas" sicher nicht. Allerdings etwas besonderes ist sie schon.
Mit der Ananas, die dem Gericht den Namen gegeben hat, hat die mit "Lippischer Ananas" gemeinte Steckrübe nicht wirklich etwas zu tun. Traditionell hat die Steckrübe, die ursprünglich mal aus Skandinavien ihren Weg nach Deutschland fand, viele Namen und in Lippe heißt sie halt "Lippische Ananas".
Zutaten für vier Personen:
1200 g Schweineschulter (wie gewachsen)
150 g Möhren
150 g Lauch
100 g Sellerie
200 g Zwiebeln
2 TL Senf
3 Lorbeerblätter
5 Nelken
10 Wacholderbeeren
1 l Fleischbrühe
1000 g Steckrüben
800 g gewürfelte Kartoffeln
100 g Schweineschmalz
1 Bund Schnittlauch
Pfeffer, Salz.
Zubereitung:
Die Schwarte der Schweineschulter mit einem scharfen Messer so einschneiden, dass zentimetergroße Quadrate entstehen. Das ganze dann mit Salz und Pfeffer würzen und mit einem guten Senf einreiben. Das Fleisch nun in etwas Schmalz gut anbraten. Nun je 100 g Möhren, Lauch, Sellerie und Zwiebeln grob gewürfelt dazu geben. Danach Nelken, Lorbeer und Wacholderbeeren hinzufügen und 90 bis 120 Minuten bei 180 Grad im Ofen schmoren. Ab und an etwas heiße Brühe angießen. Das Fleisch sollte nach dem garen warm gestellt werden. Nun die Sauce passieren und abschmecken.
In der Zwischenzeit die Steckrübe (die lippische Ananas) schälen und in Streifen schneiden. Die Streifen eine Minute in Salzwasser kochen, dann kalt abschrecken. Die restlichen Zwiebeln in Streifen schneiden, in Schmalz anbraten und die Steckrübenstreifen zugeben, mit Salz und Pfeffer abschmecken, etwas Brühe angießen und etwa 10 Minuten bei kleiner Hitze garen.
Die geschälten und gewürfelten Kartoffeln in Salzwasser fast garkochen, abschütten und erkalten lassen. Mit dem restlichen Schmalz die Kartoffeln in der Pfanne anbraten, salzen und pfeffern und vor dem Anrichten das geschnittene Schnittlauch unterschwenken und dann kann serviert werden.
Strohsemmel
Eines der bekanntesten lippischen Gebäcksorten ist sicherlich die Lemske Strauhsemmel (Lemgoer Strohsemmel), die allerdings nicht nur in Lemgo, sondern auch in vielen anderen Städten des Landes hergestellt wird.
Das Besondere an der Lemgoer Strohsemmel ist die Herstellungsart: Eine Besonderheit ist, dass der Teig gebrüht wird und die andere, das die gebrühten Teigstücke auf einer Strohunterlage an Stelle eines Backbleches abgebacken werden.
In Lemgo verzehrt man die Strohsemmel in der Regel mit Butter, Schinken oder lippischer Mettwurst.
Zutaten für 4 Portionen
500 g Weizenmehl
40 g Hefe, frische (1 Pk Trockenhefe entspricht 25 g frischer Hefe)
1 TL Zucker
1 EL Zucker
1 EL Salz
Weizenstrohhalme ca 30cm lang
Die Zubereitung:
Alle Zutaten sollten möglichst handwarm sein!
Mehl in eine Schüssel sieben. In die Mitte des Mehls eine Mulde (Delle) eindrücken. Die Hefe in die Mitte ( Mulde / Delle ) einbröckeln, mit 4 EL lauwarmer Milch (Die Flüssigkeit zum Ansetzen der Hefe darf nicht zu warm sein, sonst wird die Hefe abgetötet. Ideal sind 30-40°C) und 1-2 TL Zucker anrühren. Anrühren bedeutet, in der Mitte des Mehls verrühren. Am Rand der Schüssel sollte das Mehl noch unangetastet bleiben.
Dann langsam Wasser, Salz und Zucker hinzufügen und alles zu einem Teig kneten. Sie sollten soviel Wasser nehmen, bis der Teig fest aber noch gut knetbar ist.
Den so genannten Vorteig an einer warmen Stelle mit einem Küchentuch bedeckt 30 Min. gehen lassen, hierbei verdoppelt der Teig sein Volumen. Danach kurz durchkneten. Teig zu einer Rolleformen. Diesen in 15 gleichgroße Stücke teilen (ca. 60g). Teigstücke nochmals 5 Min an warmen Stelle gehen lassen.
Danach sollten Sie die Teigstücke etwas flach drücken und mit einer Gabel in die Mitte der Stücke einstechen. Die Teigstücke dan noch einmal für ca. 15 Min. an einem warmen Ort ruhen lassen.In einem Topf 1L Wasser aufkochen lassen und die Teigstücke für 30 Sekunden ins kochende Wasser tauchen. Dann werden die Teigstücke sofort auf das mit Stroh bedeckte Backblech platziert.
BACKOFEN:
Das Blech auf der mittleren Schiene in den Backofen schieben. - Auf der untersten Schiene sollte ebenfalls noch ein Backblech sein, dieses mit ca. 0,3 L heißem Wasser befüllen.
Nun einfach bei 220°C für 30-35 Min backen.
Lippischer Pickert
Der Pickert ist eine regionale Spezialität in Ostwestfalen-Lippe. Ursprünglich war der Pickert ein Arme-Leute-Essen und hat sich mittlerweile zu einer Spezialität entwickelt. Aus geriebenen Kartoffeln, Hefe, Wasser, Mehl, Rosinen und Eiern wird dieses pfannekuchenähnliche Gericht hergestellt. Traditionell wird der Pickert in der Pfanne gebraten und mit Rübenkraut, Zwetschgenmus, Kompott oder lippischer Leberwurst serviert.
Der Pickert war das typische lippische Gericht der Arbeitenden Bevölkerung. Das Wort Pickert wird wahrscheinlich vom plattdeutschen Wort pecken (= kleben) hergeleitet.
Im Raum Lemgo ist die Zubereitung in der Pfanne weit verbreitet. Der Pickert wird gern zur Kaffeezeit gereicht. Gemeinsam mit den schon beschriebenen Beilagen wird der Kaffeetisch zu einer deftigen Angelegenheit.
Für 4 Personen benötigen Sie folgende Zutaten:
500g Kartoffeln
500g Mehl
250 ml Milch
5 Eier
1 TL Salz
40g Hefe
Rosinen
Als Aufstrich empfehlen wir eine deftige Lippische Leberwurst.
Die Zubereitung:
Die Hefe mit einem Teil der Milch vorgehen lassen. Für einen besseren Geschmack etwas Zucker herübergeben. Wichtig! Die Milch vorher erwärmen. Die rohen geschälten Kartoffeln werden gerieben und die Flüssigkeit sollte über einem Sieb abgegossen werden. Die Kartoffelflüssigkeit abgießen, und die abgesetzte Kartoffelstärke wieder zu den geriebenen Kartoffeln dazugeben. Jetzt die geriebenen Kartoffeln mit den restlichen Zutaten in einer Schüssel vermengen. Wenn der Teig cremig ist, kann die Masse ca. 1 Stunde an einem warmen Ort stehen bleiben und aufgehen. Nach unserer Wartezeit sollte der Teig einmal umgerührt werden. Nun in einer Pfanne fett erhitzen und ca. 2 cm dicke Teilpfladen in die Pfanne geben. Wichtig! Der Teig sollte langsam gebraten werden. Wenn die erste Seite braun ist, wird der Pickert gewendet und die zweite Seite langsam gebacken.
Nun den Pickert servieren und mit ordentlich Leberwurst (Pflaumenmus, Rübenkraut etc.) bestreichen. Guten Appetit!
Weitere Infos finden Sie unter www.lippischer-pickert.de
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